Darmeinläufe und Klistiere

-         Mit Hilfe von Darmeinläufen und Klistieren kann eine darmreinigende Stuhlentleerung ausgelöst werden

-         Dabei werden Spüllösungen retrograd in den Darm eingebracht

Wirkungsmechanismen

-         Mechanisch

o       Durch den mechanischen Reiz des Darmrohres

o       Durch den Druck

o       Durch die Menge der Flüssigkeit

o       Regulierung durch Einlaufgeschwindigkeit / Höhe des Irrigators

o       Reizung der Darmwand und Anregung der Peristaltik

-         Chemisch / Osmotisch

o       In der Regel besteht die Flüssigkeit bei Erwachsenen aus Leitungswasser ohne Zusätze

o       Gelegentlich werden pro Liter Spülflüssigkeit nach Anordnung 20 ml Glyzerin (2%) (wirkt osmotisch und gleitend / zeiht Wasser ins Darmlumen), 5-20 ml Rizinusöl oder 9 g Kochsalz beigemischt

o       Durch die Zusätze reagiert die Darmschleimhaut mit verstärkter Sekretion

o       Fertigklistiere enthalten in der Regel Glyzerin, Sorbit oder salinische Zusätze

o       Einläufe mit Schmier- oder Kernseife sind verboten – Greifen die Schleimhaut an

o       Bei Säuglingen und Kleinkindern muss grundsätzlich physiologische Kochsalzlösung (NaCl 0,9%) verabreicht werden, da es sonst zu einer Wasserintoxikation kommen kann

-         Thermisch

o       Die Temperatur der Einlaufflüssigkeit hat Einfluss auf den Grad der Peristaltikanregung

o       Glas kaltes Wasser / Saft morgens auf nüchternen Magen als Verdauungshilfe

o       Wasser mit Körpertemperatur erzeugt milden Reiz – Nachmessen

o       Kältere Lösungen (32-35°C) regen die Peristaltik stärker an und führen zu Hyperperistaltik mit Darmkrämpfen

o       Ohne besondere Anordnung ist die Lösung körperwarm zu nehmen

o       Zu hohe Temperaturen können die Darmschleimhaut schädigen

Indikationen

-         Ausgeprägte Obstipation

-         Vor Dünn- und Dickdarmuntersuchungen und –operationen

-         Vor Geburten

-         Zur röntgenologischen Darstellung des Darmes als Kontrastmitteleinlauf

-         Zur Entgiftung

-         Zur Medikamentenapplikation

Kontraindikationen

-         Perforationen des Darmes

-         Akutes Abdomen, Peritonitis, mechanischer Ileus

-         Vaginal- und Rektalfisteln

-         Unmittelbar vor Operationen

-         Postoperative Darmatonie

-         Frühschwangerschaft oder drohende Früh- oder Fehlgeburt

-         Tumore im Bereich des Enddarms

-         Nach Darmoperationen

-         Schwere Herz- und Niereninsuffizienz

Allgemeines zur Durchführung rektaler Abführmaßnahmen

-         Erfolgen immer auf ärztliche Anordnung mit Einverständnis des Patienten

-         Nicht direkt im Anschluss oder vor einer Mahlzeit –Geruchsbelästigung, Appetiteinschränkung, starke körperliche Belastung (Erbrechen)

-         Schutz der Intimsphäre

-         Nie im stehen oder in gebückter Haltung z.B. vor der Toilette

-         Jeder Einlauf erfolgt in linker Seitenlage mit angezogenen Beinen

-         Beobachtung des Aussehens des Patienten, Vitalzeichenkontrolle

-         Anschließend Inspektion des abgesetzten Darminhaltes

-         Darmrohr nie gegen Widerstand schieben

-         Da ein schneller Wirkungseintritt möglich ist, sollte für eine freie Toilette / Toilettenstuhl gesorgt werden

Klisitere / Klysmen

-         Einläufe mit geringen Spüllösungsmengen

-         Einmalklysmen enthalten 100-300 ml, Miniklisitere nur 5 ml Flüssigkeit – Geringere Belastung für den Patienten

-         Miniklisiter wird ohne Darmrohr verabreicht – Wirkung auf die Ampulle im Rektum beschränkt

-         Einmalklysmen können mit und ohne Darmrohr gegeben werden

-         Miniklistiere sind gut einsetzbar bei Kindern – meist nur Hälfte der Menge

-         Vor Gebrauch der Fertigapplikatoren Schutzkappe abnehmen und Ansatzrohr / Darmrohr einfetten

-         Nach dem Einführen in den Darm das Einmalklysma ausdrücken und aufrollen

-         Beim Entfernen muss die Plastiktube zusammengerollt bleiben

-         Patient sollte mit Stuhlentleerung nach Möglichkeit mindestens 15-20 Minuten warten, um die Wirkung zu erhöhen

-         Medikamentöse Klysmen

o       Neomycin / Bykomycin nach Ösophaguyvarizenblutungen

o       Azulfidine / Salycilat / Sulfonamid bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

o       Resonium bei Hyperkaliämie

o       Rectiolen – bei Kindern zur Unterbrechung von Krampfanfällen, enthalten Chloralhydrat

Reinigungseinlauf

-         Indikationen

o       Entleerung des unteren Darmabschnittes / des Enddarms

§         Bei hartnäckiger Obstipation

§         Zum Erweichen des Stuhles

§         Vor Operationen und Untersuchungen

§         Vor Entbindungen

§         Vor dem Einbringen von Medikamenten

o       Zur Anregung der Darmperistaltik


-         Material

o       Irrigator mit 1,5 m langem Schlauch 24 Ch, besser ist Sekretbeutel

o       Ggf. Aufhängevorrichtung, z.B. Infusionsständer

o       Darmrohr

o       Gleitmittel

o       2 Klemmen

o       Wasserdichte Unterlage

o       Zellstoff, Nierenschale

o       Körperwarme Spülflüssigkeit nach Anordnung, ca. 1-1,5 Liter für Erwachsene

o       Einmalhandschuhe

o       Je nach Bedarf Steckbecken, Toilettenstuhl oder freie Toilette

-         Vorbereitung des Patienten

o       Genaue Absprache, Informationen an Patienten, gesamten Vorgang erklären

o       Flüssigkeit nach Möglichkeit hinterher 5-7 Minuten einhalten, dabei eventuell umhergehen

o       Intimsphäre schützen durch Sichtschutz, andere Patienten hinausbitten etc.

o       Bett flach stellen, Unterlage unter das Gesäß legen

o       Patienten in linker Seitenlage lagern

o       Ggf. Rückenlage und Beine aufstellen lassen, eventuell Steckbecken unterschieben

-         Vorbereitung der Materialien

o       Alle Materialien auf einer Ablagefläche bereitstellen

o       Spitze des Darmrohres einfetten, dabei die Augen nicht verstopfen

o       Irrigator bei abgeklemmtem Schlauch erst füllen, wenn der Patient richtig gelagert ist, da die Spüllösung sehr schnell abkühlt

o       Alternativ Irrigator mit heißer Spüllösung füllen, die Temperatur vor dem Einlauf überprüfen und ggf. korrigieren

-         Durchführung

o       Handschuhe anziehen

o       Eingefettetes, abgeklemmtes Darmrohr mit leichter Drehbewegung ca. 10 cm tief in den Darm ohne Kraftaufwand in der Ausatmungsphase einführen – Vorsicht bei Hämorrhoiden

o       Irrigator mit Zwischenstück an das Darmrohr anschließen, Klemme öffnen

o       Patienten auffordern ruhig zu atmen, keinen Gegendruck auszuüben

o       Irrigator langsam nicht mehr als 50-60 cm über Patientenniveau anheben, bei Kindern nicht mehr als 30 cm – die Flüssigkeit soll langsam ohne Unterbrechung einfließen, empfindet der Patient den Druck zu stark, wieder etwas senken

o       Irrigatorschlauch abklemmen kurz bevor die gesamte Flüssigkeit eingelaufen ist – so kann kein Darminhalt zurückfließen, keine Luft angesaugt werden und in den Darm gelangen

o       Darmrohr herausziehen, einknicken, Handschuhe darüberstülpen und in die Nierenschale ablegen

o       Während der Maßnahme den Patienten genau beobachten – Kollaps, Schmerzen, Übelkeit

-         Bei Früh- und Neugeborenen

o       Magensonde ca. 1-2 cm in den Anus einführen

o       Flüssigkeit langsam mit einer Spritze einbringen


-         Weitere Applikationshilfen

o       Speziellen Adapter in den Anus einführen, mit der Spritze verbinden und Flüssigkeit einspritzen

o       Blasenkatheter

o       Nur Spritzenansatz einführen

o       Ausgeleertes und gereinigtes Mikroklist, mit NaCl 0,9% auffüllen

-         Nachsorge

o       Patienten auffordern die Flüssigkeit mindestens 5-10 Minuten einzuhalten und dabei herumzulaufen, Klingel bereitlegen

o       Ggf. in Begleitung zur Toilette oder Toilettenstuhl gehen

o       Immobile Patienten auf das Steckbecken setzen

o       Ausscheidung kontrollieren

o       Waschung von Gesäß und Genitale

o       Lagerung

o       Verwerfen des Einmalmaterials

o       Desinfektion und Sterilisation des Irrigators incl. Schlauchsystem

o       Desinfektion / Reinigung von Steckbecken, Toilettenstuhl

o       Ggf. Zimmer lüften

o       Dokumentation

Schwenkeinlauf / Herbeinlauf / Schaukeleinlauf

-         Ziel: Anregung der Darmperistaltik, Lösen von Darmgasen

-         Nach dem Einlaufen der Flüssigkeit den Irrigator unter Patientenniveau senken, um die Flüssigkeit wieder auslaufen zu lassen

-         Vorgang wiederholen bis die Flüssigkeit bräunlich getrübt ist oder genügend Darmgase abgegangen sind

Darmspülung

-         Ähnelt dem Reinigungseinlauf

-         Unterschied:

o       Größere Spülmenge – bis zu 5 Liter bei Erwachsenen

o       Y-Stück am distalen Ende des Darmrohres für den Zuflussschlauch (Irrigatorsystem) und einen Abflussschlauch, der in ein Auffanggeäfß mündet

-         Statt der gesamten Menge fließen zunächst 100-200, bei guter Verträglichkeit bis zu 400 ml in den Darm – dabei ist der Abflussschlauch abgeklemmt

-         Dann wird das Irrigatorsystem abgeklemmt und der Abflussschlauch geöffnet, so dass die Spülflüssigkeit abfließen kann

-         Vorgang wiederholen, bis saubere Flüssigkeit abfließt

Mengenangaben bei abführenden Maßnahmen

-         Suppositorien

o       Bei Kindern genauestens auf die Dosierung achten

o       Wird nur ein halbes Zäpfchen verordnet, der Länge nach durchschneiden

-         Mikroklist – gebrauchsfertig mit 5 ml Flüssigkeit

o       Verursacht keine Darmreizung und wird nicht resorbiert

o       Bei Säuglingen und Kleinkindern nur die Hälfte nehmen, Einflussrohr nur zur Hälfte einführen

-         Klistier – gebrauchsfertig mit ca. 200-300 ml Flüssigkeit, salinisch

o       Werden resorbiert

o       Möglichst nur bei Erwachsenen verwenden, da bei Kindern Gefahr der Elektrolytstörung und Darmreizung


-         Reinigungseinlauf und Schwenkeinlauf

o       Frühgeborene – nur wenige Milliliter

o       Säuglinge – 30-100 ml

o       Kleinkinder – 100-300 ml

o       Schulkinder – 500-1000 ml

o       Erwachsene – 1000-2000 ml

Mögliche Gefahren bei rektaler Verabreichung

-         Wasserintoxikation bei Säuglingen und Kleinkindern bei unphysiologischen bzw. elektrolytarmen Flüssigkeiten

-         Auskühlung durch zu kühle Flüssigkeiten bei Kindern

-         Darmreizung und Darmkrämpfe (Tenesmen) bei zu kühlen Flüssigkeiten

-         Darmreize und Resorption von Spülflüssigkeiten bei zu warmen Flüssigkeiten

-         Kreislaufbelastung

-         Erbrechen

-         Darmperforation

-         Darmblutungen

-         Vagus-Reiz

Orthograde Darmspülung – Darmlavage – intestinale Perfusion

-         Orthograd – in physiologischer Richtung

-         Ziel: Gründliche Säuberung des gesamten Dickdarmes und Endileums

-         Indikationen

o       Vorbereitung zu Dickdarmoperationen

o       Vorbereitung zu Coloskopie, Ileoskopie, Jejunoskopie

-         Kontraindikationen

o       Ileus, Subileus (mechanisch, paralytisch, z.B. Stenosen)

o       Starke Entzündungen im Magen-Darm-Trakt

o       Blutungen

o       Herzinsuffizienz

-         Material

o       Material zum Einlegen der Magensonde

o       Material zum Spülen

§         Körperwarme Spülflüssigkeit – 4-6 Liter Golytely (1,5-3 Liter in 2-3 Stunden)

§         Seltener: 1 Liter Mannitlösung 10% und 3-10 Liter NaCl 0,9%

o       Antiemetikum auf ärztliche Anordnung

-         Vorbereitung

o       Genaue Aufklärung des Patienten durch den Arzt

o       Wenn möglich separates Zimmer

o       Überwachungsblatt, Stethoskop, Blutdruckgerät zur regelmäßigen Vitalzeichenkontrolle

o       Nachtstuhl und ggf. einen zweiten Topf bereit halten

o       Größere Schüssel bereithalten, falls der Patient erbrechen muss


-         Durchführung

o       Mit dem Patienten das genaue Vorgehen durchsprechen, ggf. Verhaltensregeln geben

o       Ca. 20 Minuten vor der Spülung Antiemetikum verabreichen

o       Magensonde einlegen

o       Spülflüssigkeit anschließen, den ersten Liter innerhalb ½ Stunde einlaufen lassen, bei guter Verträglichkeit den Rest der Flüssigkeit in den nächsten 2-4 Stunden einlaufen lassen

o       Den Patienten auf den Nachtstuhl setzen, möglichst bequem

§         Warm, eventuell mit einer Decke, Rücken eventuell mit einem Kissen polstern, zur Unterhaltung / Ablenkung Zeitschriften, Bücher bereitlegen

o       Klingel in Reichweite / Brechschale in Reichweite

o       Genaue Krankenbeobachtung

§         Haut, Befinden, Vitalzeichen, Aussehen des Stuhlganges

o       Bilanzierung der Ausfuhr, falls angeordnet

-         Beendigung der Spülung – sobald die Spülflüssigkeit rektal klar ist

o       Magensonde entfernen

o       Nachtstuhl noch im Zimmer belassen

o       Patient weiterhin beobachten

o       Intimtoilette ermöglichen

-         Komplikationen

o       Übelkeit, Schmerzen und Spannungsgefühl

§         Nach Anordnung ggf. erneut Antiemetikum verabreichen

o       Übelkeit, Schmerzen, Spannungsgefühl und Kreislaufreaktionen

§         Patient flach lagern oder leichte Oberkörperhochlagerung

§         Vorsicht: Aspirationsgefahr

§         Beim Patienten bleiben, Vitalzeichenkontrolle

§         Den Arzt informieren

o       Erbrechen

§         Spülung unterbrechen

-         Nahrungszufuhr nach der Spülung – Tee oder stilles Wasser

-         Auf ärztliche Anordnung eventuell weitere Maßnahmen

o       Gewichtskontrolle – vor und nach der Spülung

§         Gefahr der Resorption von Wasser aus dem Darm und Gefahr der Einlagerung

o       Elektrolytkontrolle

§         Natrium und Kalium können durch eine zu starke Resorption der Spülflüssigkeit erhöht sein

§         Natrium und Kalium können durch den durchfallähnlichen Zustand erniedrigt sein

-         Orale Verabreichung

o       Die Golytely-Lösung kann auch getrunken werden

o       Insgesamt 1,5-3 Liter in 2-3 Stunden trinken – nicht zu langsam, weil die Lösung sonst resorbiert wird

o       Wirkung tritt nach 3-4 Stunden auf

o       Beendigung der Spülung, wenn klare, faserfreie Flüssigkeit, ggf. kamillenteefarben, ausgeschieden wird


 

Laxantien – Abführmittel

-         Arzneimittel zur Beschleunigung des Nahrungstransportes im Darm und der Darmentleerung

-         Indikationen

o       Patienten, die während der Defäkation nicht pressen dürfen

o       Darmreinigung vor diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen

-         Kontraindikationen

o       Unklare Bauchschmerzen

o       Ileus

o       Akutes Abdomen

-         Quellmittel, Füllmittel, Ballaststoffe

o       Nicht resorbierbare Substanzen, die im Darm aufquellen, so die Darmwand dehnen und reflektorisch zu einer Anregung der Darmperistaltik führen

o       Agar-Agar, Weizenkleie, Leinsamen, Lactulose

o       Immer mit reichlich Flüssigkeit einnehmen, da sie sonst im Darm verkleben und zu einem mechanischen Ileus führen können

-         Gleitmittel

o       Werden selten eingesetzt

o       Paraffinöl wird oral verabreicht

o       Glyzerinpräparate als Klysma oder Zäpfchen erleichtern die Stuhlentleerung bei hartem Stuhl im Rektum

-         Osmotische Abführmittel

o       Enthalten Sulfationen (Glaubersalz, Bittersalz), Mannit oder Sorbit

o       Diese schwer resorbierbaren Substanzen halten osmotisch Wasser im Darm zurück und steigern die Peristaltik

o       Bei oraler Gabe mit reichlich Flüssigkeit geben

-         Schleimhautreizende Laxantien

o       Hemmen über eine Irritation der Darmschleimhaut die Resorption von Natrium und Flüssigkeit und fördern gleichzeitig die Absonderung anderer Elektrolyte wie Kalium und Kalzium in den Darm

o       Anthrachinone, Rizinusöl, Bisacodyl, Natriumpicosulfat

o       Bei Dauereinnahme drohen schwer wiegende Nebenwirkungen

§         Hypokaliämie mit Verstärkung der Obstipation

§         Osteoporose durch Kalziummangel

§         Darmatrophie

§         Melanosis coli (Schwarzpigmentierung der Dickdarmschleimhaut)

§         Leberschäden

-         Abführmittel werden in Absprache mit dem behandelnden Arzt und nur über möglichst kurze Zeit genommen

Digitale Darmausräumung

Indikationen

-         Bewusstlosigkeit

-         Geschwächte Patienten

-         Obstipation

-         Hemiplegie

Material

-         Handschuhe und Schutzkittel

-         Vaseline, eventuell anästhesierendes Gel

-         Einmalunterlage o.ä. für das Bett

-         Zellstoff

-         Waschutensilien

-         Steckbecken

-         Sichtschutz

Durchführung

-         Patient in linke Seitenlage (eventuell Rückenlage mit aufgestellten Beinen)

-         2 Paar Handschuhe oder Handschuhe und Fingerling an der Arbeitshand

-         Fingerdick mit Vaseline einschmieren

-         Patient auffordern zu pressen (wenn möglich)

-         Finger in Analbereich einführen und nach hartem Kot tasten und rausholen

-         Danach Körperwaschung

 

 

Nach oben