Stuhlinkontinenz

Stuhlinkontinenz

Ursachen für Stuhlinkontinenz

-         Erkrankungen des Nervensystems

-         Psychische Erkrankungen

-         Demenz

-         Muskelerkrankungen

-         Traumatische Erkrankungen

-         Durchblutungsstörungen

-         Tumor / Entzündungen

-         Darmerkrankungen

-         Obstipationsbedingt

Hilfe bei Stuhlinkontinenz

-         Darm gewöhnen – zu der bekannten Zeit auf Toilette schicken

-         Weg zur Toilette einfach gestalten – kurzer Weg, leicht zu öffnende Kleidung

-         Bei Überlaufinkontinenz – Obstipationsprophylaxe

-         Training der Beckenbodenmuskulatur

-         Unterlagen ins Bett legen, Wäscheeinlagen benutzen / Versorgung mit Hilfsmitteln

-         Toilettentraining

-         Colonmassage

-         Elektrostimulation – Rektalsonde regt durch elektrische Impulse den Schließmuskel an

-         Sphinkter operativ „reparieren“, falls möglich

Enkopresis

-         Stuhlinkontinenz bei Kindern

-         Primäre Enkopresis – bei Kindern, die nie die Kontrolle über den Schließmuskel hatten

-         Sekundäre Enkopresis – Kinder, die schon mal sauber waren und wieder rückfällig werden

Schweregrade der Stuhlinkontinenz

-         Grad 1 – leichte Inkontinenz

o       Unkontrollierter abgang von Winden bei Husten, Lachen usw.

o       Stressinkontinenz

o       Unfähigkeit zwischen Abgang von Wind und dünnem Stuhl zu unterscheiden

-         Grad 2 – mittelschwere Inkontinenz

o       Unfähigkeit, Stuhldrang und unkontrollierten Abgang von Winden, dünnem und gelegentlich festem Stuhl zu unterdrücken

o       Dranginkontinenz

-         Grad 3 – schwere Inkontinenz

o       Fester Stuhl und winde gehen völlig unkontrolliert ab

o       Oft Überlaufinkontinenz bei Kotsteinen

 


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