Symptome bei Fieber

Symptome bei Fieber

-         Objektive Begleiterscheinungen

o       Muskelzittern, Zähneklappern, Schüttelfrost – reflektorisch veranlasste Wärmeproduktion bei Fieberanstieg

o       Blasse, kalte Haut – Gefäßkonstriktion zum Schutz vor Wärmeverlust bei Fieberanstieg

o       Trockene belegte, Zunge – Flüssigkeitsverluste, Mundatmung, verminderte Speichelproduktion

o       Verminderte, konzentrierte Urinmenge – Flüssigkeitsverluste über die Haut

o       Fieberdelirium / Bewusstseinstrübung mit Wahnideen und motorischer Unruhe – Toxische Wirkung der fiebererzeugenden Stoffe

o       Erhöhte Pulsfrequenz / 8-12 Schläge pro Minute pro 1°C Temperaturerhöhung – durch erhöhten Stoffwechsel mit erhöhtem O2-Bedarf, Erhöhung des Herzminutenvolumens führt zum Abtransport fiebererzeugender Stoffe und raschem Transport körpereigener Abwehrstoffe

o       Schwitzen bei geröteter, heißer Haut – Vasodilatation zur Wärmeabgabe zur Erreichung des normalen Sollwertes bei Fieberabfall

o       Obstipation – verminderte Darmmotorik bei Flüssigkeits- und Bewegungsmangel

o       Allgemeine Unruhe bis Schlaflosigkeit – Stoffwechselerhöhung

o       Gerötete, heiße, trockene Haut – Vasodilatation zur Wärmeabgabe bei erreichtem Sollwert bei Fieberhöhe

o       Erhöhte Atemfrequenz – durch erhöhten Stoffwechsel mit erhöhtem o2-Bedarf, Wärmeabgabe über Ausatmungsluft

o       Glänzende Augen, teilweise tränend

o       Fieberbläschen an den Lippen (Herpes)

o       Häufig auch Erbrechen

o       Exanthem / Hautausschlag

-         Subjektive Begleiterscheinungen

o       Ausgeprägtes Krankheitsgefühl / Schwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Angst, Unruhe, Unbehagen, Bewusstseinseinschränkung – Stoffwechselerhöhung, Toxinwirkung

o       Kopf- und Gliederschmerzen – ständig erhöhter Muskeltonus, Muskelzittern

o       Wahrnehmungsstörungen, Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen undGerüchen

o       Weinerliches und unruhiges Verhalten bei Säuglingen und Kleinkindern

o       Appetitlosigkeit, bei Säuglingen schlechtes Trinkverhalten

o       Abwechselndes Hitze- und Kältegefühl – Über- oder Unterschreiten des Sollwertes

o       Durst – erhöhter Flüssigkeitsbedarf bei erhöhtem Flüssigkeitsverlust

-         Bei sehr hohem Fieber psychische Störungen wie Fieberträume oder sogar Fieberdelirium

-         Beschleunigter Puls und Atmung

-         Bei Zentralisation treten blasse und kalte Gliedmaße auf, obwohl die Körpertemperatur über 40°C liegt


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