Beipackzettel

Folgende Angaben müssen auf der Packungsbeilage vermerkt werden:

  1. Bezeichnung des Arzneimittels / Name des Arzneimittels
  2. Arzneilich wirksame Bestandteile und deren Menge / Name und Menge des Wirkstoffes
  3. Sonstige Bestandteile: Füllstoffe von Kapseln, Hilfsstoffe in Tabletten
  4. Darreichungsform: Art der Darreichung, z.B. Tablette oder Tropfen und der Inhalt der Arzneipackung nach Gewicht, Volumen oder Stückzahl
  5. Indikation: Gibt an, gegen welche Krankheit das Arzneimittel verwendet wird
  6. Name oder Firma und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers
  7. Anwendungsgebiet: Kardiologie, Rheumatologie, Augenheilkunde...
  8. Gegenanzeigen / Kontraindikation: Krankheiten, bei denen das AZM nicht angewendet werden darf.
  9. Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise: z.B. Hinweis, die AZM über einen längeren Zeitraum nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt zu nehmen, Hinweis auf Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit...
  10. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln: bei gleichzeitiger Einnahme unterschiedlicher AZM, mit bestimmen Nahrungsergänzungsmitteln etc. von Bedeutung
  11. Warnhinweise: Gesundheitliche Aspekte, an die man nicht dachte, nochmal in Erwähnung gebracht
  12. Dosierungsanleitung mit Art, Dauer und Zeitpunkt der Anwendung: genau einhalten, oder nach ärztlicher Anordnung
  13. Anwendungsfehler und Überdosierung: Hinweise zu geeigneten Gegenmaßnahmen
  14. Nebenwirkungen: jeder Fall wird augezeigt, auch Einzelfälle; Es zählen folgende Häufigkeitsangaben: sehr selten - weniger als 0,01% / weniger als 1 von 10000, selten - weniger als 0,01% - 0,1% / mehr als 1 von 10000, gelegentlich - 0,1% - 1% / mehr als 1 von 1000, häufig - bis 10% / mehr als 1 von 100, sehr häufig - mehr als 10% / mehr als 1 von 10
  15. Hinweis auf Verfallsdatum: Öffnugsdatum notieren, auf Haltbarkeit nach Öffnen achten
  16. Verfassungsdatum der Packungsbeilage

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