Gangstörungen

Kennzeichen normalen Gehens sind ein individuelles Gangmuster, ein eigener Rhythmus und die anpassung an Umweltbedingungen.

Es gibt folgende Gangstörungen:

  • Hinkend: bei Hüft- oder Fusgelenkerkrankungen (Versteifung im Gelenk oder zur Schonung bei Frakturen)
  • Intermittierendes Hinken: bei arteriellen Durchblutungsstörungen in den Beinen (Schaufensterkrankheit)
  • Watschelnd: bei Fehlstellungen in Füßen, Hüfte und Wirbelsäule, besonders bei Schwäche der Glutealmuskeln
  • Schwankend: bei Gleichgewichtsstöörungen, durch Drogen, Alkohol, Medikamente und bestimmte Krankheiten
  • Staktisch: bei Störungen der Bewegungskoordination (Störung im geordneten Zusammenwirken von Muskelgruppen) (bei Gleichgewichtssörungen, Erkrankungen des ZNS, z.B. Multiple Sklerose)
  • Kleinschrittig, schlurfend: bei Erkrankungen des ZNS (Morbus Parkinson) oder im Alter
  • Steppergang oder Hahnentritt: bei Lähmungen der Muskelgruppen am Unterschenkel, welche durch den N. peroneus versorgt werden, sogenannte Spitzfußstellung, beim Gehen wird das Bein in Knie und Hüfte sehr hoch gezogen

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