Haltung und Lage

Haltung und Lage

Haltung und Haltungsstörungen

Haltung ist die Lage des Körpers in Abhöngigkeit von der Schwerkraft. Man unterscheidet des Sitzen und Stehen, das Stehen hat Vorrang.

Haltungsstörung ist der Sammelbegriff für alle Abweichungen von der anatomischen Normalstellung.

Man unterscheidet Fehlhaltungen oder Zwangshaltungen und Schonhaltungen. Zwangshaltungen können angeboren oder erworben sein. Sie sind erzwungen und es ist kein willentliches Aufhören möglich. Schonhaltungen dienen der Schmerzhemmung. Sie können beendet werden. Hieraus kann sich aber auch eine Fehlhaltung entwickeln.

Typische Fehlhaltungen finden sich in der Wirbelsäule und in den Gelenken.

Bei der Wirbelsäule können die Skoliose, die Hyper-Lordose oder die Hyper-Kyphose auftreten. Die Skoliose ist eine Krümmung der Wirbelsäule zur Seite. die Hyper-Lordose ist eine übermäßige Krümmung der Wirbelsäule nach vorne. Die Hyper-Kyphose ist eine übermäßige Krümmung der Wirbelsäule nach hinten.

Haltungsstörungen in den Gelenken sind Rheuma, Gicht, Luxationen und Arthrose. Rheuma ist eine autoimmunerkrankung, der Körper wehrt sich gegen sein eigenes Gewebe. die Krankheit wirkt sich stark auf Finger und Fingergelenke aus, die Gelenke biegen sich in die falsche Richtung. Gicht ist eine stoffwechselerkrankung. die Eiweißverstoffwechselung funktioniert nicht richtig. Das führt zu einer Überproduktion von Harnsäure, die sich in den Gelenken lagert. Luxationen sind Trennungen der Gelenkteile. Man spricht vom Auskugeln oder Rausspringen des Gelenks. Arthrose entsteht durch Gelenkverschleiß und Abbauprozesse.

Lage und Störungen beim Liegen

Kennzeichen der normalen Lage sind eine automatische Umlagerung zur Druckstellenvermeidung, sogar im Schlaf, und die Änderung der Durchblutungspunkte.

Störungen beim Liegen sind allgemeine Abweichungen, Schonlagen zur Schmerzhemmung und Zwangslagen wie die Opisthotonushaltung (Überstreckung von Kopf, Rumpf und Extremitäten, tritt bei Tetanut uns Hirnhautentzündung auf)

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